ElJoel

Kommunikation ist wahrscheinlich

Für mehr Fotos auf Papier – hier ein kleiner Tipp

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Mit der Digitalfotografie und seitdem jeder immer und überall eine Kamera bei sich trägt, produziert die Menschheit täglich eine Bildermenge von {n+1!elf}. Ein Motiv wird unterwegs gefunden, Handy raus, drei bis vier Aufnahmen und das beste dann hoch zu Instagram (oder einem anderen Dienst). Ich mag Bilder (auch Schnappschüsse) und ich mag die Möglichkeiten, die die technische Entwicklung bietet. Allerdings bleibt die Beschäftigung mit den eigenen Fotos leider meist auf der Strecke, wenn diese nur auf dem Handy oder Computer rumliegen: Foto machen, hochladen, an den Reaktionen erfreuen, nächstes Bild. Dabei ist der Weg zu mehr Freude an den eigenen Bildern ein leichter: Druckt sie aus!Für viele Leute ist das Smartphone die einzige Kamera, die wirklich genutzt wird. Spricht ja auch einiges für: Immer dabei, immer mit Schnittstelle zur Welt und dank Instagram und sonstiger Bilddienste kann man sich ein Bildbearbeitungstool sparen – gefiltert sieht die Welt gleich besser aus. Nur sind gerade Instagrams recht flüchtig. Kaum gepostet, werden sie von anderen noch kurz gesichtet und verschwinden dann im Strom der Timeline.

Entscheidet man sich allerdings dazu, vereinzelte Fotos auf Papier zu bringen, verwandeln diese sich in etwas ganz Neues. Das beginnt schon damit, dass man sich überhaupt für eine Auswahl entscheiden muss und die Beliebigkeit verschwindet. Und der Moment, in dem man die eigenen Bilder auf Papier (oder sonst einem Medium) in der Hand hält, ist schon faszinierend genug. Ich rate jedem, das einmal für sich auszuprobieren. Gerade Instagrams eignen sich hier wunderbar.

Kürzlich hatte die liebe Kesro Geburtstag und ich habe ihr einen Teil ihrer Instagrams auf Papier geschenkt. Nach ein wenig Recherche bin ich beim Dienst PhotoLove hängen geblieben und habe mich dafür entschieden, die Bilder als Polaroids zu drucken – finde ich für Instagrams ein optimales Format. Die Prozedur ist wirklich sehr bequem: Produkt auswählen, dem Dienst den Zugriff auf die Instagrams gewähren (ja, man benötigt die Login-Daten), die Auswahl zusammenklicken, bezahlen und ein paar Tage warten. Fertig. Alternativ, wenn keine Login-Daten zur Verfügung stehen, kann man die Bilder auch einzeln hochladen. In jedem Fall dürfte die Selektion, auch wenn hier ein wenig salopp beschrieben, die meiste Zeit in Anspruch nehmen – hab ich ja oben beschrieben, man macht sich Gedanken.PhotoLove

Was mir gut gefällt: Auf Wunsch können auf der Rückseite der Polaroids Zusatzdaten, wie der Ort der Aufnahme, Datum, verwendeter Filter und eigene Kommentare abgedruckt werden. Diese Vermischung von digitaler und analoger Welt ist großartig. Noch besser aber: Das Geschenk kam wirklich super an! :)

6 Kommentare

  1. Das ist total schön. Ich habe leider nur sehr wenige Bilder in instagram, aber ich werde mir das merken.

    Was auch wirklich gut ist: Mal ein Panorama auf Leinwand ziehen und an die Wand hängen. Das macht was her, das wirkt ganz anders: https://flic.kr/p/HwFyoY

    Und von früher™ kenne ich noch moo. Da konnte man direkt von Flickr aus so mini-Karten drucken lassen: https://flic.kr/p/pwnQb, https://www.moo.com/de/

    Manchmal ist Papier doch auch sehr was wert.

    • Ja, Bilder auf Leinwand finde ich auch eine schöne Sache und Dein Panorama sieht super aus. :) Haben ein Bild von ner Futterbude vom Haldern Pop Festival in der Küche hängen.

      Bei PhotoLove kann man übrigens unter anderem auch von nem Flickr-Account aus drucken lassen.

  2. Beim Lesen deines Blogs fühle ich mich entschleunigt und analogisiert…danke lieber Ika.

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