ElJoel

Kommunikation ist wahrscheinlich

Spielkind – auch 2016

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Ein Leben ohne Spiele ist möglich, nicht unbedingt sinnfrei – für mich aber in jedem Fall kaum denkbar.

Videospiele kamen das erste Mal zusammen mit einem Atari2600 und Pac-Man Jr. (eine von Millionen Auflagen) ins Haus, danach war es ein Nintendo Entertainment System, ein Amiga500, der erste PC, noch mehr Konsolen….. Heute sitze ich an meinem PC, habe eben mal die Apps für Playstation 4 und X-Box One geladen (in Kürze wird mal das Streaming getestet, weil… naja, weil es geht), lade das Update von Blizzard’s Hearthstone und frage mich, ob der geneigte Leser sich jetzt fragt, wo ich all die Zeit her nehme. Käme diese Frage auf, gäbe es eine einfache Antwort: Ich habe keine Zeit.

Heute schaffe ich es vielleicht mal am Wochenende, mich etwas mit einem Titel zu beschäftigen. Derzeit ist das übrigens das aktuelle Tomb Raider, mein Kaufgrund für die zweite Konsole. Als nächstes steht dann Uncharted 4 auf der Playstation auf dem Plan. Aber alles schön langsam. Noch vor etwa zwei Jahren hätte ich beide Titel binnen weniger Wochen (Tage?) durchgespielt.

Generell hat bei mir aber auch ein kleiner Wandel stattgefunden: Ich spiele heute viel lieber Gesellschafts-, und Kartenspiele. Die sind meistens weniger hektisch und es macht einfach mehr Spaß, mit netten Leuten zusammen zu sitzen. Leider (oder zum Glück?) geht das aber nur am Wochenende. Was wird so gespielt? Bisher gefällt mir für Gruppen eigentlich Pandemie am besten – man arbeitet gemeinsam an einer Problemlösung und es wird sehr viel kommuniziert. Villen des Wahnsinns ist ebenfalls kooperativ und macht einen ausgesprochen guten Eindruck. Wir haben es bisher aber leider noch nicht in einer Gruppe gespielt. Das kommt aber hoffentlich bald! Wenn Kesro und ich im Urlaub unterwegs sind, kommt meistens irgendwann das StarWars Kartenspiel auf den Tisch.

Ein finanziell böser Fehler war es, wieder mit Magic The Gathering anzufangen. Dabei handelt es sich um ein  Sammelkartenspiel bei dem zwei Kontrahenten mit ihren Kartendecks Geld verbrennen gegeneinander antreten. Das Hauptproblem bei Magic ist für mich aber, dass ich maximal Freitags in den hiesigen Gamestore komme, um ein par Runden zu spielen. Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden (der nicht in Leipzig wohnt) der so blöd ist und mit mir spielen möchte. Ich bin gefühlt mehr mit der Bewertung und dem Kauf von Karten beschäftigt, als mit dem eigentlichen Spiel – es macht aber einfach zuviel Spaß, als dass momentan die Vernunft Oberhand gewinnen könnte.

Meine Alternativen sind derzeit Blizzards Hearthstone (das mich eigentlich wieder zu Magic gebracht hat) oder das Herr der Ringe Kartenspiel. Letzteres soll auch alleine sehr viel Spaß machen, ich hatte aber noch keine Gelegenheit das auszuprobieren.

Zusammenfassend: Ich spiele noch immer gerne, heute lieber analog als digital und wünsche mir mehr Zeit.

Einen tiefer gehenden Sinn ergibt der Beitrag nicht. Bis hierhin haben aber sowieso nur Leute gelesen, die mich irgendwie kennen und mögen. Ich entschuldige mich für die eventuelle Zeitverschwendung – ihr hättet irgendwas spielen sollen! ;)

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