ElJoel

Kommunikation ist wahrscheinlich

Quad Lock Laufarmband

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Passend zur kalorienreichsten Zeit des Jahres fand ich 2015 das Laufarmband von Quad Lock unterm Weihnachtsbaum. Bis dahin wusste ich beim Sport nie so recht wohin mit meinem iPhone. Im Winter verschwand es in einer Jackentasche, klar. Im Sommer oder im Fitnessstudio war das aber ein (ich gebe zu, nicht sehr existenzielles) Problem. Das Quad Lock ist jedenfalls mein erstes Laufarmband und hier kommt mein erster Eindruck.

Zunächst  kurz ein wenig etwas über mein Benutzerprofil: Ich gehe ganz gerne mal laufen oder fahre mit dem Mountainbike, bin aber weit vom Leistungssport entfernt. Wenn die Umstände es zulassen mache ich Sport, meine Top-Prioritäten liegen aber woanders. Wenn ich dann Sport mache, werden die Aktivitäten meistens mit der Runkeeper-App getrackt. Also habe ich natürlich gerne mein iPhone dabei, um Daten aufzuzeichnen und Musik zu hören. Mein Problem war immer, dass ich nicht wusste wohin mit dem iPhone: Im Sommer habe ich keine Jackentasche zur Verfügung und im Winter gehe ich meist im Studio auf’s Laufband. Also an dieser Stelle vielen Dank an den Weihnachtsmann.

Öffnet man die Verpackung des Quad Lock Sports Armband, hält man zwei Gegenstände in der Hand: Zum einen die Hülle für das Mobiltelefon und zum anderen das Armband mit dem speziellen Halteclip. Das Armband umgeschnallt, das iPhone in die Hülle gefummelt und schon kann es losgehen – und zwar sehr angenehm.

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Das Armband sitzt auch an dünneren Armen sehr fest, ohne belastend zu wirken und lässt sich wirklich angenehm tragen. Es ist nicht zu breit und verhindert daher auch zuviel Auflagefläche am Arm. Das iPhone ist nach ein paar wenigen Versuchen wirklich schnell befestigt und löst sich erst wieder, wenn man es auch möchte. Die Auflagefläche am Arm vergrößert sich bei befestigtem Telefon kein bisschen, da das Gerät vom Arm absteht. Sehr, sehr angenehm! Bei meinem Testlauf kam es zu keinen negativen Nebeneffekten, w.z.B. störender Schwingungen des Telefons. Nach wenigen Minuten habe ich das Band gar nicht mehr wirklich wahrgenommen.

Also alles top? Was den eigentlichen Zweck betrifft, bleiben bei mir wirklich keine Wünsche offen. Einige wenige Punkte möchte ich aber noch erwähnen, die mir nicht so gut gefallen, aber hier geht es um Jammern auf hohem Niveau.

Das erkennt man schon daran, dass ich mit einem positiven Aspekt beginnen muss. Die beigelegte iPhone Hülle ist so flach gehalten, dass sie einfach zu meiner Standardhülle geworden ist. Aber: Das gute Stück ist nicht sehr flexibel und beim ersten Anbringen hatte ich kurz Angst, mein Telefon zu zerbrechen. Bug oder Feature? Schließlich soll das Gerät absolut fest sitzen – auch in der erhältlichen Mountainbikehalterung. Ein weiterer Aspekt der nicht so schön ist, sind die teils zu scharfen Kanten der Hülle. Bei den Aussparungen für Lautsprecher, Kopfhörer und Ladekabel wären abgerundete Kanten wirklich angenehmer.

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Und als letzter Punkt: der Preis. Ich weiss nicht genau wieviel das Stück gekostet hat (war schließlich ein Geschenk), ich weiß aber, es ist nicht billig. Das bedeutet nicht direkt, dass das Produkt zu teuer ist – schließlich hat sich da jemand Gedanken gemacht und was Tolles herausgebracht. Ich hätte aber schon erwartet, dass im Laufset auch der sog. Poncho enhalten ist. Dabei handelt es sich um eine Überziehhülle (über das Display), die das iPhone vor Regen, Schlamm und Spritzwasser schützen soll.

Ok, aber noch einmal: Ich bin mit meinem neuen Gadget äußerst zufrieden und kann mir kein angenehmeres Laufarmband vorstellen. Nur bin ich auch froh, es geschenkt bekommen zu haben. ;)

3 Kommentare

  1. Danke für deinen Bericht! Ich bin mir derzeit gar nicht mehr sicher, ob ich überhaupt eine Laufhülle für das iPhone haben möchte oder nicht doch lieber einen Gürtel (mit Trinkflasche). Das iPhone ist ja recht groß und wenn ich bedenke, dass dieses dann am Arm hängt (sieht doch auch blöd aus oder?). Das der Regenschutz nicht dabei liegt, ist wirklich blöd.

    • Ja gerne. Da muss natürlich jeder schauen, was er mag und braucht und was nicht. Ich finde einen Gürtel nicht unbedingt ansehnlicher, er erfüllt aber natürlich auch noch einen anderen Zweck. Wäre mir das Armband zu unästhetisch, würde ich es vermutlich nicht tragen. Zu groß erscheint mir das iPhone am Arm jedenfalls nicht.

  2. Mittlerweile habe ich das Laufset + die Fahrradhalterung ausprobiert. Kurz: Die Hülle an sich + die Fahrradhalterung sind beide super. Mit dem Laufarmband konnte ich mich jedoch gar nicht anfreunden. Wie bereits erwartet, ist mir das iPhone zu groß und zu schwer am Arm. Die Arme sind wichtig für das Laufen, nicht ohne Grund trägt man bei schnellenLäufenärmellose Hemden. Ich hab das Laufset zum Glück noch zurückgeben können. Den Poncho habe ich auch. Dieser ist ganz gut, nur etwas unbequem, wenn man dann doch kurz ein Foto schießen möchte. Der Poncho sitzt nämlich ziemlich fest auf dem iPhone und deckt auch die Kamera ab (ist zwar durchsichtig, aber nicht glasklar).

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