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Kommunikation ist wahrscheinlich

Irland: Cliffs of Moher

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Die erste Guided Tour fand an Tag 3 statt. Aufgestanden sind wir dafür um irgendwas vor 5 Uhr – keine schlechte Leistung nach dem Arthur’s Day. Es sollte sich aber lohnen.
Kurz sortieren, fertig machen und raus zum Supermarkt – Sandwiches können Leben retten. Danach dann zweieinhalb Stunden mit dem Bus nach Galway, Kaffeepause und Treffen mit unserem Guide. Der hat uns dann wieder in nen Bus geladen und Richtung Farm transportiert. Unterwegs gab es dann noch interessante Infos zur jeweiligen Gegend – alles sehr unterhaltsam.

the burren
Die Fram liegt in einer Gegend, die The Burren heißt. Dort wurden wir vom freundlichen Besitzer herumgeführt und haben wieder einiges über die Geschichte der Region, des Landes und der Leute erfahren. Die Details lasse ich mal weg – Spoiler finde ich doof. ;) Der irische Humor gefällt mir, was mir spätestens dort klar geworden ist.
the burren

the burren
Außerdem würde ich gerne nur noch Kühe aus der Region essen – Massentierhaltung ist dort unbekannt und die Tiere bekommen nichts außer der grünen Wiese zu essen.
the burren
Und die ist so saftig grün, ich hätte beinahe selbst rein gebissen.

Alternativ hat uns dann bei unserer Rückkehr des Farmers Frau aber selbstgemachten Kuchen angeboten.
the burren
Ein Traum! Dazu gab es noch ein gälisches Liedchen vom Gastgeber, denn Iren singen nunmal gerne. Auch das war toll!
the burren
Noch ein Klischee? Die Frau mit den ausgezeichneten Kuchen hatte sich Sorgen gemacht, weil sie wusste, dass deutsche Gäste dabei waren. Schließlich habe sie gehört, dass Deutsche beim Thema Apfelkuchen sehr kritisch seien. Schön. Wir konnten sie dahingehend beruhigen. :)

Die Hauptattraktion des Tages waren aber die Cliffs of Moher, also rein in den Bus und weiter. Einen kurzen Zwischenstopp haben wir noch an nem Grabeingang gemacht – so kurz für ein Foto. Sowas mag ich eigentlich nicht, denn ich möchte erleben und weniger fotografieren. Aber gut, hier, klick:
130927_irland-139

Dann war es aber soweit: Die Cliffs of Moher zogen sich vor unserer Nase entlang, soweit wir gucken konnten. Ein Panorama hatte ich ja schon gepostet. Das war wirklich beeindruckend und kann gar nicht in einem Bild wiedergegeben werden. Beschreiben kann ich das Gefühl aber auch nicht. Dann doch noch ein paar Fotos.
cliffs of moher

cliffs of moher

cliffs of moher

Kühe gibt es dort natürlich auch.
cliffs of moher

Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter. Viel Sonnenschein, kaum Wind. Wie unser Guide meinte, hätte er auch schon Gäste hingefahren, die sich die Klippen nachher auf Postkarten anschauen mussten, weil es so diesig gewesen wäre. Das frühe Aufstehen hatte sich endgültig gelohnt. Ich bin so froh, einmal dort gewesen zu sein.

So lang die Hinfahrt gedauert hat, so lang war natürlich auch die Rückfahrt: Mit dem Bus zurück nach Galway, dieses Mal aber an der Küste entlang und unterwegs wieder ein kurzer Fotostopp
castle

Vor unserer Fahrt nach Dublin sind wir noch ein wenig in Galway rumgelaufen. Schöne Stadt aber voll auf Tourismus ausgerichtet. Und das merkt man ihr leider an. Für einen Kaffee hat’s aber gereicht. ;)

Das war die erste Guided Tour und sie hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Natürlich fehlt die Freiheit der Selbsterkundung, aber dazu vielleicht ein ander Mal mehr.

3 Kommentare

  1. Sehr schöne Fotos von einem meiner Lieblingsplätze. Ist das Dunguaire Castle auf dem unteren Foto?

    • Ja, absolut toll da. :)

      Mit der Burg kann ich Dir morgen ggf die genauen Koordinaten geben. Welche das war, weiß ich gerade nicht. Sind nur kurz für ein Foto ausgestiegen – aus der Ferne ein recht schönes Motiv. :)

    • So, hat ein wenig gedauert, aber das Foto wurde von 53°2’25“ N 9°20’52“ W aus gemacht. Welche Burg das genau ist, könnte ich Dir vermutlich sagen, wenn wir etwas länger dort geblieben wären. Leider war’s aber nur eine dieser unschönen Raus-Foto-rein-Momente.

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