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Kommunikation ist wahrscheinlich

Irland – A Guinness a day

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Der zweite Tag unserer Irlandreise stand ganz im Zeichen des Bieres, also DES Bieres. An Guinness kommt man auf der grünen Insel nicht vorbei. Zwar gibt es noch Alternativen – ich mag ja das Red Ale auch ganz gerne, wenn es mal kein kräftiges Stout sein soll – aber eigentlich wird überall und von jedem Guinness getrunken. Zurecht, denn es schmeckt wirklich klasse und geht runter wie Öl… lassen wir das am frühen Morgen. ;)
Mit Guinness verbinden die Leute aber noch weit mehr, als ihr Feierabendbierchen. So ist man stolz auf den irischen Exportschlager und betont noch heute, welches Glück es damals gewesen sein muss, wenn man Arbeiter bei Guinness war. Sozialer Wohnungsbau, Bildung, Sozialversicherung – die Nachfahren von Arthur Guinness haben wohl recht viel für ihre Mitarbeiter getan. Danach habe ich ein paar Tage später noch einmal einen unserer Tourguides gefragt, weil so eine PR-Veranstaltung wie die gleich folgende natürlich gerne gute Geschichten erzählt. Und auch im Hotel – es ist spät, es gibt noch ein Guinness – hat mir der nette Hotelier das alles nochmal bestätigt.

Wie gute Touristen das so machen, sind wir also nach unserem Irish Breakfast (Spiegelei, Speck, Würstchen, ja, ich weiß!) durch die Stadt, zum Guinness Storehouse.
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Dort kann man sich den Produktionsprozess auf wirklich interessante Weise anschauen.
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Die Ausstellung besteht unter anderem aus alten Brau-Vorrichtungen. Die laufen zwar nicht mehr, dafür geben Animationen auf integrierten Displays aber einen tollen Einblick in die Funktionsweise der Gerätschaften.
Irgendwann kommt dann die Verkostung: In einem weißen Raum (aha, der Guinness-Himmel) kommt aus vier Säulen kühler Dampf, der nach den verschiedenen Inhaltsstoffen von Guinness riecht.
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Eine fröhliche Raterunde später gibt es ein Baby-Guinness, welches im nächsten Raum, unter Begleitung einer kleinen Erzählung verkostet wird. Anschließend geht es noch ein wenig durch die Werbewelt von Guiness und dann zum großen Finale: Einem Pint in der Gravity Bar, mit einem wunderbaren Blick über Dublin.
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Das erste Pint ist im Eintrittspreis enthalten, das zweite… Nun, es war Mittag, das haben wir lieber auf den Abend verschoben.
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Das war auch ganz gut so, denn es war schließlich Arthur Guinness Day. Das Fest ist eine reine Marketing-Geschichte und der Feiertag existiert erst im vierten Jahr. Das hat die Iren (und Touristen) aber in keinster Weise davon abgehalten, in die Pubs zu strömen und Spaß zu haben.
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Uns auch nicht. Sláinte!

2 Kommentare

  1. Ja mei, des schaut aber schee aus, vor allem die Pubs mit normalen Menschen haben es mir angetan.
    Ramona hat gerade ihre deutsche Lieblingsblondine auf den Fotos entdeckt und hat einen Säufzer der Sehnsucht verlauten lassen.

    Schöne Grüße auch von Adrian mit Kind und Kegel aus dem Land der Biersurrogate.

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