ElJoel

Kommunikation ist wahrscheinlich

Thailand 2013 – Tag 3

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Nachdem wir früh morgens kaum aus dem Bett gekommen sind, haben wir unsere Sachen zurück in die Rucksäcke gepackt – es war Abreisetag – und sind auf Frühstücksjagd gegangen. Dabei haben wir auf Altbewährtes gesetzt: Das Ethos. Wie schon gesagt, frühstückt der Thailänder nicht in dem Sinne. Und so gab es eine leckere Herbal Spicy Coconut Soup. Yay!herbal spicy coconut soup

Die hätte noch besser geschmeckt, wenn ich schon damals das Wissen aus unserem Kochkurs gehabt hätte. Aber das kommt später. Der Zwischenstand übrigens: Magen hält, ist aber leicht unruhig.

Als Unterhaltungsprogramm konnten wir dann zusehen, wie ein paar Image-Bilder vom Laden gemacht wurden. Tolle Kamera hat der Fotograf da! ;)image shooting ethos x100

Da wir nicht genau wussten, wie lange wir zum Flughafen brauchen würden, mussten wir dann auch bald weiterziehen. Nach den Erfahrungen des Vortags haben wir uns vorgenommen, ein Taxi zu finden, dass uns den Preis nur nach Taxameter berechnet. Es hat einige Zeit und ein paar Gespräche gedauert – ein Fahrer ist einfach wieder losgefahren, als er unser Ziel gehört hat – bis wir tatsächlich einen ehrlichen, älteren Taxifahrer gefunden haben. Bei der Ankunft haben wir ihm dann das Doppelte des Normalpreises bezahlt. Uns tat das nicht weh und warum sollte ihm aus seiner Ehrlichkeit ein Nachteil entstehen?phaya thai station Von der Phaya Thai Station aus ging es dann weiter zum Suvarnabhumi Airport, wo uns ein Flugzeug  in den Norden, nach Chiang Mai gebracht hat. Eigentlich hatten wir den Plan, per Nachtzug in den Norden zu fahren – der war aber voll. Mittlerweile glaube ich aber auch, dass es durchaus in Ordnung war, dieses Abenteuer ausgelassen zu haben.

Vom Flughafen aus sind wir zu Fuß zum Tree Ressort, unserer Bleibe für die nächste Nacht gelaufen.IMG_3037 Das hat zwar ein wenig gedauert und es war auch ordentlich warm, aber wir wollten schonmal etwas von der Gegend sehen. Das Hotel war zu unserer Freude nicht nur günstig, die Zimmer waren auch wieder vollkommen in Ordnung. Außerdem war das Personal sehr freundlich.

Abends sind wir dann noch etwas durch die Stadt gelaufen und haben erste Eindrücke gesammelt. Ach ja, und Essen gab’s natürlich auch. ;) 130121_thailand-109-2

Aber nicht an diesem Stand, denn wir sind vorher über das Dada Kafé gestolpert und haben dort leckere Lassies (nein, das sind keine Fernseh-Hunde) getrunken und ein Pad Thai gegessen.

Und dann kamen die Bekanntschaften: Während des Essens haben wir uns mit einem älteren Kanadier unterhalten, der seinen Aufenthalt verlängert hatte und scheinbar ein wenig Anschluss gesucht hat. Der hat sich da gesundheitlich wohl kernsanieren lassen, er kannte jedenfalls eine Menge Kliniken. ;) Als wir dann später auf ein Bierchen die Lokalität gewechselt haben, hat sich Ralf zu uns gesetzt. Ralf ist erfahrener Asien-Tourist und befand sich gerade auf dem Weg ins buddhistische Kloster. Der hatte auch ne Menge interessantes Zeug zu erzählen, irgendwann wollten wir dann aber zurück auf’s Zimmer, noch ein kleines Bierchen und etwas Ruhe. Auf dem Rückweg dann begegneten uns James und Molly, zwei junge Engländer aus der Nähe von London. Beide waren für drei Monate unterwegs – er stand vor seinem Master, sie hat für die Reise ihren Job gekündigt. Und so quatschten wir uns fest… Irgendwann war es dann nach 12 Uhr.

Die Wichtigkeit dieser Information wurde uns erst klar, als wir feststellen mussten, dass nach Mitternacht kein Alkohol mehr in den Supermärkten verkauft wird. Bars hatten in Sichtweite auch keine mehr auf und so ging’s ohne Singha auf’s Zimmer – das Hotelpersonal wollten wir nicht mehr wecken. ;)

Resumee des ersten Abends: Es war schön die ganzen unterschiedlichen Menschen getroffen zu haben und Chiang Mai ist soviel toller als Bangkok!130121_thailand-116-2

2 Kommentare

  1. Gefällt mir,schreibe mehr darüber

  2. ja, auch ganz gute fotos!

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