ElJoel

Kommunikation ist wahrscheinlich

I´m on my way

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Ja doch, momentan bin ich viel unterwegs: In der Regel pendle ich zwischen Frankfurt a.M. und Mönchengladbach – beides tolle Städte, wie ich jetzt hier mal festhalten möchte. Dabei habe ich die Bahn als Verkehrsmittel (den ICE im Speziellen) sehr schätzen gelernt und ziehe sie einer Autofahrt jederzeit vor – jedenfalls mit einer BahnCard 50. Die Preise sind in Ordnung (man beachte die aktuellen Spritpreise) und während der Fahrt hat man die Gelegenheit zu arbeiten, Zeitung zu lesen oder einfach die Gedanken etwas kreisen zu lassen. Mittlerweile habe ich allein durch meine privaten Fahrten genug Bonuspunkte beisammen, um nun eine silberne Comfort-Card ausgehändigt bekommen zu haben. Und die ist klasse! :) Wenn es an größeren Bahnhöfen mal länger dauert, gehe ich halt in die DB-Lounge und nutze kostenlos den Kaffee- oder Softdrinkautomaten, gehe via WiFi ins Netz oder lese eine der Zeitungen. Bisher hatte ich allerdings seit Februar keine Verspätung auf meinem Weg und den Anschluss in Köln habe ich auch immer bekommen. Aber was das Thema betrifft gibt es auch Leute, die bei 5 Minuten Verzögerung plötzlich an Herzrhythmusstörungen leiden. Nicht auszudenken welche Gefahr bestünde, wenn die mit nem PKW unterwegs wären!

Aber bei der Pendelei bleibt es nicht. Letzte Woche hatte ich das Glück zu einer DGB Konferenz zur Arbeitnehmerfreizügigkeit fahren zu können. Nicht nur die Konferenz war interessant! Ich konnte am Vorabend noch nach Leipzig (was für eine Stadt!) und mich mit thatgirlthere treffen. Toller Abend, tolle Vodkaria! :)

Letztes Wochenende dann ging es auch noch einmal privat rund: Mit der Liebsten nach Amsterdam. Was für eine Stadt! Was. Für. Eine. Stadt! Wir hatten ca. 7h Zeit, bei einem Traumwetterchen das Venedig des Nordens zu erkunden. Gemacht haben wir das wie immer, zu Fuß. Es gibt einfach keine bessere Möglichkeit eine Stadt kennenzulernen, die Menschen zu beobachten und die Atmosphäre aufzusaugen. Vielleicht schafft man in den sieben Stunden dann nicht die ganze Stadt, aber das ist auch nicht wichtig. Wir haben uns z.B. Museen etc. für einen längeren Aufenthalt aufgespart und sind lieber rum geschlendert – ohne Straßenkarte, ohne Plan. Dafür aber mit offenen Augen für die kleinen Dinge und schönen Pausen in Pubs. :) Die Kamera war natürlich auch dabei, allerdings habe ich nicht viele Bilder gemacht. Zwar bietet sich – vor allem für Streetfotografie –  eine solche frische Umgebung an, aber auch Fotos mache ich lieber bei längeren Aufenthalten und genieße bei den kurzen Städtetrips den Blick ohne Sucher. Hier sind aber trotzdem ein paar Exemplare:

Das war ein perfektes Geburtstagsgeschenk! :) Und ich möchte wieder da hin! Überhaupt scheinen mir die Niederlande ein sehr lebenswertes Land zu sein.

Morgen lerne ich dann Dublin kennen. Ich war noch nie in Irland und freue mich erstmal auf ein Ale und einen Single Malt. :) Hoffentlich bleibt ein wenig Zeit für die Stadt! Bilder gibt es dann vielleicht, einen kleinen Bericht in jedem Fall.

Homeoffice is where… is everywhere. ;)

9 Kommentare

  1. Dublin ist fein! Mein Neid sei ein bisschen mit dir. Und ich wünsche wenigstens ein bisschen Zeit, um durch die Stadt zu moppeln.

    :)

  2. Liebelein,
    viel Spaß in Dublin. Ist ne super Stadt. Ist aber auch schon 15 Jahre her als ich da war…
    Trink einen Single Malt für mich mit! Oder auch 2,3,4…

    P.S. Sehr schöne Fotos:-)

    • Na hör mal! Ich bin doch da im Dienst! Aber ich werde mal sehen was sich machen lässt. ;)

      Das mit den Bildern freut mich sehr! Macht direkt mehr Spaß wenn sie auch anderen gefallen.

      Melde mich dann am besten mal kommendes WE. haben uns ja schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen.

  3. was für schöne fotos! vor allem das letzte hat es mir richtig angetan. könnte ich mir fast als gerahmtes bild in meinem wohnzimmer vorstellen. echt schön!

  4. wie recht der herr axel hat, aber glaube in der küche käme es noch besser!

    • vom objekt her gebe ich dir zu 100% recht, aber ich finde, es strahlt irgendwie so eine angenehme dunkle ruhe aus, dieses foto. und eine küche sollte immer hell und lichtdurchflutet sein, finde ich. ich stelle es mir eher über einem alten ohrensessel vor, auf dem man dann sitzt und ein gläschen whisky oder eine tasse tee trinke und eine zigarre raucht und ein dickes fettes buch liest. vielleicht mit leonard cohen im hintergrund… *träumt*

  5. Das wird ja immer besser hier! Jetzt wird schon eins meiner Fotos besprochen! :)
    Ich lasse euch gerne eine größtmögliche Kopie zukommen. ;)

    Aber interessant ist mal wieder, dass Technik (im Sinne von Technologie) eine untergeordnete Rolle spielt – jedenfalls bei Abbildungen dieser Größe. Denn das favorisierte Bild wurde als einziges mit der iPhone-Kamera und nicht mit der Spiegelreflex aufgenommen. Der Rest spiegelt übrigens meine ersten Schritte mit der 28mm-Festbrennweite wieder.

  6. die technik spielt beim fotografieren in der tat eine absolute nebenrolle. zumindest in meinen augen. jedes bild wird immer so gut wie das auge des fotografen es einfängt. einzig der fotograf macht somit die wahre qualität aus.

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